DIPTV Award 2009

DIPTV Award 2009

Der Deutsche IPTV Verband vergibt in diesem Jahr zum dritten Mal den Deutschen IPTV Award an innovative Umsetzungen im IPTV Bereich. Ziel des Awards ist es, in sechs unterschiedlichen Kategorien herausragende IPTV Angebote auszuzeichnen und zu unterstützen.

Der Bewerbungsprozess läuft vom 01. August bis zum 15. Oktober 2009. Wir hoffen auch in diesem Jahr auf zahlreiche Teilnehmer.

Der Award wird am 26. November im Anschluss an das Deutsche IPTV Symposium 2009 in Berlin übergeben. Nähere Information zum Award, zur Teilnahme und zum Erwerb von Eintrittskarten finden Sie hier.

Gastkommentar bei Internet World zum Thema IPTV, WebTV, Secure IPTV

Gastkommentar bei Internet World zum Thema IPTV, WebTV, Secure IPTV

Wenn heute über IPTV gesprochen wird, dann kann leider nicht davon ausgegangen werden, dass alle das gleiche darunter verstehen. So kursieren viele Begriffe um scheinbar immer das gleiche: Internet TV, IPTV, WebTV manchmal auch Next-Generation-Network, neu auch Future TV. Grund genug, etwas Licht ins Begriffswirrwarr zu bringen.

 

Wenn man heute IPTV Tagungen durchführt, sieht man sich gezwungen, immer erst einen Definitionsvorschlag vornehmen zu müssen, in der Hoffnung, dass ein einiger maßen konsistente Definition vorliegt – zumindest für die Zeit der Veranstaltung. Eine unbefriedigende Situation, führt doch der Begriffswirrwar immer wieder zu Missverständnissen und Widersprüchen. Wie zum Beispiel der, dass „IPTV ein Flop ist“, während doch IPTV Angebote wie youtube, zattoo, sevenload und Co sich steigender Zuschauergunst erfreuen. Oder so berichten Studien namhafter Marktforschungsinstitute „IPTV wird ab 2012 von 2,5 Millionen Haushalten genutzt“. Wie kann das sein, wenn doch bereits heute mehr als 24 Millionen Haushalte über einen Breitbandanschluss Internetanschluss verfügen und gemäß jüngster ARD Online Studie 39% davon mindestens einmal am Tag ein Online Video abrufen, das wären 9,36 Millionen, schon heute. Selbst bei vielen Fachjournalisten werden Begriffe wie IPTV, Internet TV, WebTV oder mobile TV und deren Marktzahlen wild durcheinander geworfen. Ganz offenkundig herrscht ein Erklärungsnotstand.

Der geneigte Leser hat es bereits erkannt: wenn IPTV im Zusammenhang von zaghaften Entwicklungssprüngen besprochen wird, dann ist i.d.R. von den Angeboten der Telcos die Rede, die mit geschlossenen Netze ein Premium Angebot offerieren (T-Entertain, Alice und co). Werden hingegen Marktzahlen in 10 oder 100 facher Dimension diskutiert, dann handelt es sich höchstwahrscheinlich um das sehr populäre WebTV.

 

Dieses Definitionsdilemma liegt schlicht an einem Problem. Nämlich dem, dass der Branche ein einordnender Begriff fehlt, der IPTV und WebTV in eine Beziehung setzt. Doch ob nun ein Überbegriff vermisst wird, der beide Technologie subsumiert oder der suchende Übergriff schon mit dem Kürzel IPTV gefunden ist und sich vielmehr um die Suche nach einem geeigneten Begriff für die IPTV Technologie für geschlossene Netze der Telcos dreht, daran streiten sich derzeit die Experten.

 

Und diese Streitigkeiten unter Ingenieuren haben teilweise grabenkampfähnliche Züge, denn an objektive und klare Definitionen fehlt es leidlich.

Selbst die Definition von IPTV der ITU wirft mehr Fragen auf, als dass sie den Sachstand klärt. Denn darin steht „IPTV sind Multimediadienste wie Fernsehen, Video, Audio, Texte, Bilder und Daten, die über IP-basierende Netze übertragen werden und das benötigte Maß an Qualität (QoS), Sicherheit, Interaktivität und Zuverlässigkeit bereitstellen“.

Hilft die Definition, die Frage zu beantworten, ob nun das WebTV ein Kind oder ein Bruder von IPTV ist? Quality of Service, Sicherheit, Zuverlässigkeit, dass sind Eigenschaften die in der Tat ein WWW nicht bieten kann, denn nicht alle Netzknoten und Module werden von einem einzigen Carrier kontrolliert. Man ist vielmehr darauf angewiesen, dass im statistischen Mittel die Übertragungsrate und die Antwortzeiten ausreichend sind.

Doch was wird mit dem „benötigten Maß“ in der Definition der ITU gemeint. Hier bleibt die Definition unbefriedigend unscharf. Denn es ist ja nun auch nicht so, dass dem WebTV eine gewisse Sicherheit und Zuverlässigkeit zuzuschreiben ist. Das „benötigten Maß“ ist dank hervorragender Komprimierungsverfahren und Puffertechniken durchaus vorhanden. Und ist nicht gerade die Popularität einschlägiger Internet Mediatheken und Videoservices wie Apple TV, Maxdome, zattoo und co. der  beste Beweis für das Vorhandensein eines benötigten Maß an „Quality of Service“?

Man kann also durchaus davon ausgehen, dass WebTV eine besondere Spielart des IPTV ist – weder die ureigenste Bedeutung des Akronyms IPTV nämlich „Internet Protokoll TeleVision“ noch die Definition der ITU steht in einem Widerspruch zu dieser Annahme.

 

Doch wie sollte nun der fehlende Spezialbegriff für IPTV für geschlossene Netze lauten? Betrachtet man dafür die Alleinstellungsmerkmale des IPTV der Telcos, so stellt man fest, dass die Sicherheit eine herausragende Eigenschaft ist:

Einerseits ist die gesamte Übertragungskette vom Programmarchiv über Netzknoten und Empfangsgerät bis zum Fernsehbildschirm sichergestellt. Alle IP Knoten können vom Telco überwacht werden (managed service). Anderseits steht ein vom Telco oder andern Gremien kontrolliertes Programm Bouquet bereit (walled garden). Alle angebotenen Inhalte sind vorab vom Telekommunikationsanbieter geprüft. Rechtlich bedenkliche Progammbausteine wird man nicht finden.

 

So liegt es nahe, beim spezifischen IPTV Anwendung der Telcos  von einem Secure IPTV zu sprechen.

 

Mit der Einführung des neuen Begriffs Secure IPTV ist eine Einordnung recht einfach. IPTV ist der Überbegriff von den folgenden IPTV Spielarten:

 

1) Secure IPTV. Der Videoservice wird über ein fest kontrolliertes dem Internet abgeschirmtes paralleles Netz betrieben. Eine SetTopBox oder PC-Karte ist notwendig, um die Videodaten zu empfangen. Eine feste Übertragungsrate kann gewährleistet werden. Die Videoinhalte stehen in einem ebenfalls von Netzbetreiber kontrolliertem Videoarchiv bereit.

 

2) WebTV hingegen ist ein in technischer und inhaltlicher Hinsicht ein unsicheres Medium – mit allen Vor- und Nachteilen.  So ist bei WebTV das Programmangebot nicht von einigen wenigen Instanzen geprüft, sondern setzt sich zusammen aus vielen unabhängigen Anbietern. Die Übertragung der Bewegtbilder geschieht über das Internet, eine feste Übertragungszeit kann letztlich nicht garantiert werden. Mit Hilfe einer Web Server Erweiterung zum Bereitstellen von Videodaten oder Videostreams kann jede Homepage zu einem „TV-Sender“ aufgerüstet werden. Die redaktionelle Auswahl trifft allein der Produzent der Webseite. Der Zuschauer kann sich aus einer Vielzahl von WebTV Angeboten bedienen, er benötigt einzig den Kontakt zum freien Internet und eine adäquate Internetverbindung.

 

Die Konvergenz der beiden IPTV Ausprägungen ist zu wünschen. Das WebTV, das heute noch vorwiegend am PC rezipiert wird, möchte die sogenannten Couch Potatos, die Zuschauer im Wohnzimmer gewinnen. Dazu wird ein WebTV Box benötigt, die im Wohnzimmer zwischen Internet Router und Fernsehbildschirm aufgestellt wird. Dazu müssen ohne Frage noch einige Fragen geklärt werden, so z.B. die, wie die Box standardisiert auf Inhalte von Videoarchiven der Webseiten zugreifen kann (RSS-TV wäre eine Variante) und wie der Nutzer die Millionen von Onlinevideos mit einer einfachen Fernbedienung ansteuern kann.

 

Auf der anderen Seite ist den Anbietern von Secure IPTV zu empfehlen, das Angebot der Videoinhalte zu erweitern, um mit der Vielfalt des WebTV langfristig mithalten zu können. Um das zu erreichen, sollte der Ansatz des Walled Gardens überdacht werden und in Erwägung gezogen werden, die Videoarchive der Telcos für „independendent“ TV-Angebote zu öffnen. Wie die IPTV Produzenten an den IPTV-Einnahmen der Telcos beteiligt werden, sollte in diesem Zusammenhang gleich mit angegangen werden.

 

Fachgruppe IPTV Streaming gegründet

Fachgruppe IPTV Streaming gegründet

Der Deutsche IPTV Verband gründet in Zusammenarbeit mit dem eco e.V. eine Fachgruppe für IPTV-Streaming.

Berlin, den 16. Juni 2009

Der Deutsche IPTV Verband gründet in Zusammenarbeit mit dem eco e.V. eine Fachgruppe für IPTV-Streaming.

Die Fachgruppe des Deutschen IPTV Verbandes begann seine Arbeit mit der Erarbeitung eines Prüfverfahrens und Gütesiegels für die Branche. Das Zertifikat soll erstmals einen schnellen und objektiven Vergleich von IPTV Streamingdienstleistern ermöglichen, dass eine Marktdifferenzierung durch geprüfte Qualität der Infrastrukturen von unabhängiger Seite erlaubt.

Ziel des Gütesiegels, der in enger Zusammenarbeit mit dem in eco e.V. entwickelt wird, ist die Vergleichbarkeit der Anbieter und die Markttransparenz zu verbessern, die Standardisierung von IPTV-Streaminglösungen zu stärken und einen Anreiz für weitere Qualitätssteigerungen und Innovationen zu schaffen.

Der Bedarf nach einer solchen Zertifizierung sei groß, es gebe viele Anfragen von IPTV-Sendern und Portalbetreibern nach objektiven Qualitätskriterien, sagt der Vorstandsvorsitzende des Deutschen IPTV Verbandes, Alexander Schulz-Heyn. „Mit zunehmender Nachfrage nach Streamingangeboten benötigen IPTV-Sender und Portalanbieter, Video Content Produzenten und andere potenzielle Kunden, die nach professionellen und verlässlichen IPTV Playout Centern suchen, eine fundierte und verlässliche Entscheidungshilfe. Um das zu erreichen, ist ein Gütesiegel ideal. Wir freuen uns, fachkundige Experten seitens der Industrie für Netz- und Servicetests und kompetente Partner wie den eco e.V für das Zertifizierungsprogramm gewonnen zu haben.“

Martin Hellmer von IMS Technology wurde zur Leitung der Fachgruppe gewählt und erklärt „Oberste Maxime ist die Fokussierung auf Prüfungsfragen, die transparent und objektiv begutachtet werden können.“

Die Fachgruppe setzt sich zusammen aus Mitgliedsunternehmen des Deutschen IPTV Verbandes, Stream5 GmbH, IMS Technology GbR, EANTC AG, Hofmeir Media GmbH, G&L Geißendörfer & Leschinsky GmbH und die Beuth Hochschule für Technik, sowie des eco e.V. nacamar GmbH und Datacenter Luxembourg gründeten die Fachgruppe IPTV Streaming.

In den kommenden Monaten wird die Fachgruppe abgestufte Kriterien für die Zertifizierung definieren, die alle Bereiche eines professionellen IPTV? Streamingservices abdecken. Angefangen von der Datensicherheit des Rechenzentrums und Verfügbarkeit der genutzten Netze über den Funktionsumfang des Videoservers und Usability des mitgelieferten Players bis hin zur Auswertung von Zuschauerverhalten und Refinanzierungsmodellen .werden eine Vielzahl von Kriterien in die Prüfung einfließen.

IPTV verändert die Fernsehbranche

IPTV verändert die Fernsehbranche

Statement des Deutschen IPTV Verbands zum Thema „IPTV Markt der Zukunft“

Berlin, 24.März 2009

Statement des Deutschen IPTV Verbands zum Thema „IPTV Markt der Zukunft“

Inwiefern zwingen die veränderten Sehgewohnheiten TV-Sender und Inhalte-Anbieter geradezu dazu, ihren Content vermehrt auch auf Videoplattformen von Drittanbieter anzubieten?

Für TV-Sender ist die Verbreitung von TV Inhalten über das Internet eine neue Herausforderung. Einerseits wissen sie, dass dort in Zukunft Ihre Zuschauer zu finden sind, andererseits werden bei weitem nicht mehr die Werbeumsätze generiert, wie sie es im TV gewohnt sind.

Angesichts rückgängiger Werbeetats scheint es, dass Pay TV Sender wie ARD, ZDF, maxdome, rtl now und Premiere das bessere Geschäftsmodell aufweisen. Es bleibt abzuwarten, für welche Inhalte der Zuschauer langfristig bereit ist, zu bezahlen.

Für Rechteinhaber qualitativ hochwertiger Inhalte bietet IPTV jedoch eine enorme Chance. Wo früher nicht mal eine Hand voll ernst zu nehmender Lizenzeinkäufer von Content in Deutschland bestanden, haben heute eine Vielzahl von IPTV Plattformen Interesse daran. Denken Sie auch an die vielen neuen Business TV Sender, die vermehrt nach redaktionellen Bewegtbild-Inhalten suchen. Das erhöht selbstverständlich den Marktwert der Inhalte und schafft eine neue Ausgangssituation bei Lizenzverhandlungen für Produzenten. So raten wir vom Deutschern IPTV Verband unseren Mitgliedern aus der Produktionsbranche vermehrt von einem Complete Buy Out ab, sondern empfehlen zu prüfen, welche Potenziale eine eigene Verwertung im IPTV gemeinsam mit einem reichweitenstarken Partner wie sevenload, msn oder myspace für sie bietet.

Welche Rolle können dabei künftig eigens für das Web entwickelte Formate spielen?

Eine sehr große. Es werden bereits heute eine Reihe von sehr guten Web Formaten produziert, fernsehkritik.tv, balcony.tv, they call us candy girls um nur einige zu nennen. Der Deutsche IPTV Award zeichnet hier jedes Jahr neue interessante Formate aus. Wir merken bereits heute, dass Web Formate immer professioneller und aufwändiger produziert werden.

Vieler dieser Web-Formate funktionieren auch am besten im Web. Eine Adaption ins klassische TV wirkt oftmals aufgesetzt. Sie müssen nicht einem Mainstream nachhecheln, sondern sind insbesondere dann erfolgreich, wenn sie authentisch und fachlich kompetent ihre Zuschauer in einem regelmäßigen Turnus ansprechen.

Welche Bedeutung hat die Interaktivität für die Akzeptanz und Verbreitung der Video-Plattformen oder kommt es ausschließlich auf die Inhalte an?

Es kommt immer auf guten Inhalt an. Doch Interaktivität ist eine sehr wichtige Komponente im IPTV und sollte bei der Konzeption neuer Web-Inhalte integraler Bestandteil sein. Doch diese Interaktivität hat schon lange nichts mehr mit dem plumpen Red Button zu tun, denn einige vielleicht aus dem interaktiven TV der 90 Jahre des letzten Jahrtausend kennen und welche auf vom Sender bereitgestellte Hintergrundinformationen hinwiesen

Nein, Interaktivität kommt im IPTV insbesondere dadurch zum Ausdruck, dass der Zuschauer die Möglichkeit erhält, gemeinsam mit anderen Sendungen verfolgen, bewerten und kommentieren kann. Dass man Empfehlungslisten erstellt und so zum Multiplikator und zum Programmdirektor für andere wird. Zuschauer werden Teil der Programmgestaltung. Kurz: Interaktivität dient primär dazu, die Zuschauer in einer Community zu binden und somit die Loyalität zum Sender zu erhöhen. Hat der Programmanbieter diesen steinigen Weg hinter sich, läuft von dort aus vieles leichter.

Inwiefern verdrängen die Mainstream-Angebote kleinere Anbieter? Wie können diese dennoch punkten?

Mainstream Angebote werden unabhängige Spartenangebote nicht verdrängen. Tatsächlich ist es umgekehrt. Eine zunehmende Diversifizierung ist der Trend. Der Zuschauer profitiert in Form von einer wachsenden Medienvielfalt und von größerer Einflussnahme. Es ist kein Zufall, dass fast alle innovativen Ansätze von kleinen IPTV Ideenschmieden kommen, die mit innovativen WebTV Formaten und hoher Interaktivität die oftmals jungen Nutzer begeistern und zum IPTV ziehen. Erst IPTV ermöglicht es, dass diese Angebote auch letztlich den Zuschauer erreichten.

Viele dieser IPTV Sender haben nicht einmal einen kommerzielles Ziel, sondern sehen den Zuschauer als Partner nicht als Konsument. Wie sollen diese ehrenwerten Angebote langfristig überleben?

Der Deutsche IPTV Verband plädiert in der Tat dafür, dass Non-Profit-Formate also werbefreie Formate im Sinne einer Erweiterung hochwertiger Medienvielfalt eine stärke finanzielle Unterstützung erfahren. Es ist angesichts der gesellschaftlichen Bedeutung und der technischen Möglichkeiten des IPTV nicht mehr einzusehen, dass einseitig nur öffentlich rechtliche Sender den Grundauftrag erhalten. So würden wir uns wünschen, dass auch IPTV Angebote von privater Trägerschaft eine finanzielle Begünstigung erhalten, sofern sie den Public Value Test bestehen. Mit einem Gegenwert von nur 1% der GEZ Gebühren können wir mehr als 400 neue Programme fördern, mehr als 1000 Jobs generieren, die die Jugend im Internet mit gesellschaftlich relevanten Themen erreichen könnten.

CeBIT Partnerland California und Deutscher IPTV Verband – Einladung zum Gespräch

CeBIT Partnerland California und Deutscher IPTV Verband – Einladung zum Gespräch

Liebe Freunde des IPTV,

zusammen mit dem diesjährigen Partnerland California möchten wir Sie einladen,  etwas über den Tellerrand hinauszuschauen und die beiden WebTV Märkte USA und Deutschland  gegenüberzustellen.

Business Talk: US and German WebTV market in comparison
Messe CeBIT, Pavilion auf dem California Stand, Halle 6,

Donnerstag, 05.März um 13:15 bis 14:30 Uhr
anschließend Get-Together, Vorträge in englischer Sprache.

der nordamerikanische WebTV Markt scheint uns um Längen voraus zu sein: YouTube,  Brightcove, Adobe. Was können wir von den US-Innovationsschmieden lernen?
Die Deutschen lieben das Internet und noch mehr gute WebTV-Angebote. Deutsche IPTV  Unternehmen bedienen diese Nachfrage mit state-of-the-art WebTV Lösungen von Mobile IPTV über HD IPTV mit Public Viewing Funktionalitäten. Können deutsche IPTV Unternehmen einen Sprung über den Teich wagen?

Diskutieren Sie mit und kommen Sie in die Halle 6 zum Partnerstand California.
Nutzen Sie dazu unsere CeBIT-Freikarten des Deutschen IPTV Verbandes. Schreiben Sie uns  einfach eine MailMail und Sie  erhalten eine Tageskarte gratis.

Besuchen Sie uns auch auf unserem CeBIT Stand ebenfalls in Halle 6. Wir sind mit einer  eigenen XXL Homebase in der WEBciety Area vertreten.

CeBIT-Gemeinschaftsstand des Deutschen IPTV Verbandes
Halle 6 WEBciety Area Stand T3.4.1

Fristgerecht zur CeBIT kann der Deutsche IPTV Verband ein neues Produkt anbieten:
das IPTV Center Potsdam-Babelsberg. Zusammen mit der Landeshauptstadt Potsdam stellt  der Deutsche IPTV Verband seinen Mitgliedern räumliche Entfaltungsmöglichkeiten im Neubau unseres IPTV Centers in Potsdam-Babelsberg bereit.

Innovative kleine und  mittelständische IPTV Unternehmen finden hier alles, was für Entwicklung und Betrieb  eines IPTV Senders notwendig ist:

Bereitstellung von TV Studios und Equipment zur professionellen TV  Produktion
Flatrate Breitband Streaming und Serverräume
Austausch der IPTV Unternehmen untereinander
Anbindung an wissenschaftliche Einrichtungen zum Wissenstransfer und
Personal-Recruiting
Und das ganze zu einem günstigen all-inklusive Preis. Weitere Informationen über unser neues Produkt finden Sie auf unserem Messestand.

mit freundlichen Grüßen
Ihr Workshop Team

Regulierung und Finanzierung von IPTV Sendern

Regulierung und Finanzierung von IPTV Sendern

Kommentar von Alexander Schulz-Heyn in  Zusammenarbeit mit Dr. Ventroni von der Kanzlei Poll, Straßer, Ventroni, Feyock

Durch die einfache Art, Inhalte zu erstellen, bietet das Internet nach nur 16 Jahren seines Markteintritts die größte Wissensbasis der Menschheit mit einer Vielzahl von Daten, Fakten und Kommentaren aus allen Bereichen des menschlichen Wissens. In der Regel sind alle WWW-Seiten 24 Stunden und von der ganzen Welt abrufbar. Durch den unvorhersehbaren Siegeszug stellt das Internet somit nach wenigen Jahren die wichtigste Informationsquelle dar. Tatsächlich wird das Internet zu einem unabdinglichen Medium, um sich umfassend und tiefgehend in jedes erdenkliche Thema einzulesen. Umgekehrt erschwert ein fehlender Zugang die Recherche auf eklatante Weise, dass man konstatieren kann, dass der Internetanschluss zur notwendigen häuslichen Infrastruktur gehören muss.

Durch den Ausbau übertragungsstarker Internet Anschlüsse bis in die Haushalte sowie die Fortschreitung der Komprimierungstechniken von audiovisuellen Inhalten wird es möglich, nun auch Bewegtbilder von Webservern zu den Endgeräten zu übertragen. Die Faszination von Bewegtbildern bei Zuschauern und die schier unendliche Medienvielfalt des Internets lässt erahnen, dass sich in Zukunft neue TV Märkte erschließen, die mit dem klassischen rundfunkbasierten Fernsehen wenig gemein haben werden.

Insbesondere in der Produzentenbranche besteht eine große Euphorie, denn IPTV ermöglicht mit relativ wenig Aufwand, einen eigener IPTV Sender zu realisieren und auf direktem Weg mit seinem Content zum Zuschauer zu kommen. Ungeachtet restriktiver Redaktionschefs, die mit ihren Rundfunksendern Inhalte auf Massentauglichkeit achten und so viele interessante Formate ablehnen. Spartenprogramme mit hoher Relevanz werden durch IPTV finanzierbar. So bietet IPTV die Möglichkeit, dass jedermann einen TV Sender aufbauen kann, so einfach wie es ist, eine eigene Homepage zu erstellen. Eine zusehende Diversifizierung des TV Marktes ist die Folge. Für Zuschauer zum Vorteil, ergeben sich doch immer mehr TV-Programme und TV Formate. Es ist zu erwarten, das IPTV eine auch kreative Revolution im TV Markt auslösen wird. Die Gesetze der rundfunkbasierten TV Medienwelt sind nicht mehr anwendbar.

Deutschland garantiert seinen Bürgern Pressefreiheit und Informationsfreiheit. Diese Rechte sind im Grundgesetz verankert (§5. GG Abs 1)[1]. Die Kraft der Presse- und Informationsfreiheit im Sinne einer Meinungsbildung der Bevölkerung entfaltet sich, wenn die Medienvielfalt mit einer Vielzahl von Publikationen unterschiedlicher Autoren und damit einhergehende Informationsvielfalt gegeben ist und deren Inhalt nicht zur Zersetzung des Staatsgefüges hinsteuert. Umgekehrt verhindert Deutschland Monopole oder Oligopole von privaten Anbietern, um nicht die Meinungshoheit über die Bürger an wenige Partialinteressen zu verlieren. Das Hauptziel eines Staates mit großzügigen Presse- und Informationsfreiheiten ist es also, einerseits seine Bürger finanziell so auszustatten, dass Sie eigene Inhalte erstellen und konsumieren können und andererseits sie so zu erziehen und auszubilden, dass sie mit ihren Veröffentlichungen den Fortbestand des Staatssystems fördern. Die technische Infrastruktur einerseits und der Art der Erziehung und der Bildungsgrad der Bevölkerung andererseits bildet ein wesentlicher Grundpfeiler für die Aufrecherhaltung der Presse- und Meinungsvielfalt in Deutschland.

Um die Medienvielfalt zu sichern und weiter auszubauen fordern wir daher:

1. Studie über die Breitenwirkung von Internetseiten und die Heraufsetzung der Mindestzahl von 500 auf 10.000 gleichzeitige User als Kriterium zur Notwendigkeit einer Lizenzbeantragung. Reduktion der Gebühren der Lizenzprüfung

2. Die Bevölkerung hat ein eigenes Interesse, seine Medienvielfalt zu sichern und auszubauen.

3. Non-Profit Produktionen und technische Innovationen können sich auf Aufträge zur Mediengrundversorgung (Information, Kultur, Bildung, Infrastruktur) bewerben. Dies steht nicht mehr allein dem ÖR zu. Zur Vergabe der Aufträge wird ein unabhängiges Expertengremium gebildet. Die Finanzierung wird aus den Finanzierungssystem der GEZ oder/und der Filmförderung bezahlt, bzw. seinem Nachfolgesystem.

4. Angebote die lediglich auf Empfangsgeräten empfangbar sind, die dem Zuschauer die leichte Möglichkeit schaffen, alle Web TV Angebote zu erhalten (kein Walled Garden), sollten eine liberaleren Regulierung unterliegen-

5. Stärkung des Faches: Medienkompetenz in Schulen

[1] Viele totalitäre Staaten wagen nicht, Presse- und Informationsfreiheiten ihren Bürgern zuzusichern. In China beispielsweise sind die Befugnisse Internetseiten zu veröffentlichen schwierig, in arabischen Ländern werden Seiten aus dem Ausland zensiert. Diese Staaten haben gemeinsam, dass sie die Pressefreiheit und Informationsfreiheit ihrer Bürger in der Regel einschränken bzw. mit bürokratischen oder finanziellen Hürden versehen. Sie fürchten, dass durch den Einfluss externer Informationen Unzufriedenheit und Veränderungswünsche entstehen, die dann Unruhe und Verwerfungen unter der Bevölkerung auslösen kann, zum Nachteil des Status Quo.

Deutscher IPTV Verband feiert sein 100. Mitglied.

Deutscher IPTV Verband feiert sein 100. Mitglied.

Nach einem Jahr seines Bestehens feiert der Deutsche IPTV Verband e.V. sein 100. Mitglied. Der Verband erweitert für die kommenden Aufgaben sein Führungsteam, um die ambitionierten Wachstumsziele zu erreichen.

Berlin, 13. Februar 2009

Nach einem Jahr seines Bestehens feiert der Deutsche IPTV Verband e.V. sein 100. Mitglied. Der Verband erweitert für die kommenden Aufgaben sein Führungsteam, um die ambitionierten Wachstumsziele zu erreichen.

Der Deutsche IPTV Verband, ein Initiative zur Förderung der IPTV Branche, möchte seine Basis weiter stärken, um vor allem den kleinen und mittelständischen Unternehmen eine kommunikative Plattform zu bieten. Mit zusätzlichen Services möchte das Grassroot Netzwerk den Nutzen des Vereins für die Mitglieder erhöhen. Hier spielen vor allem die gestiegenen juristischen Anforderungen eine Rolle die auf große Teile der neuen IPTV Dienste zukommen.

Ein weiterer Schwerpunkt ist die Stärkung der Präsenz in NRW. Zusammen mit Partnern der Region werden IPTV Workshops in Köln und Düsseldorf angeboten. Ein weiterer Schwerpunkt der Arbeit zielt auf den Ausbau und die weitere qualitative Verbesserung des Deutschen IPTV Awards, der in diesem Jahr zum 3. Mal ausgerichtet wird und bereits im letzten Jahr 186 Bewerbungen hatte und mittlerweile weltweit zu den größten und renommiertesten IPTV Preisen zählt.

Um dem bislang vom dreiköpfigen Vorstand um Alexander Schulz-Heyn geführten Verein eine verbesserte Möglichkeit zum Ausbau der geplanten Themenfelder zu geben, wurde ein erweiterter Vorstand gewählt, der den Verband in verschiedenen Fachbereichen unterstützt.

In den Fachvorstand wurden Unternehmensvertreter von Nacamar, Saint Elmos Entertainment, Film und TV-Akademie, der Kanzlei Jacobshagen sowie der Internet Agentur Interwall gewählt, damit kommen weitere IPTV erfahrene Personen an Bord.

Alexander Schulz-Heyn, Vorstand des Verbands ist zufrieden: „Der Verein wächst rasant an Mitgliedern und wir müssen aus der anfänglichen stürmischen Aufbauphase die Arbeit professionalisieren zu Gunsten der Services für die Mitglieder. Eine zentrale Aufgabe ist dabei die rechtliche Interessensvertretung der Mitglieder und der Aufbau weitere Leistungen für den optimalen Betrieb von IPTV. Ich bin froh, dass wir kompetente Fachwissen mit den erweiterten Vorstand gewonnen haben.“.

Erste Themen neben der starken Präsenz auf der kommenden CeBIT, auf dem der DIPTV Verband mehrere Stände auf der WebCiety für seine Mitglieder bereit stellt, werden in den nächsten Monaten die Durchführung von Workshops und Veranstaltungen in Köln und Düsseldorf sein. In Hamburg, München und Berlin plant der Verband wieder Veranstaltungen und will damit an den Erfolg im Jahr 2008 anknüpfen.

Deutscher IPTV Verband präsentiert seine Mitglieder auf der CeBIT in Hannover

Deutscher IPTV Verband präsentiert seine Mitglieder auf der CeBIT in Hannover

Der Deutsche IPTV Verband e.V. präsentiert seine Mitglieder auf der weltgrößten Computermesse. Auf der kommenden CeBIT09 in Hannover spielt das Thema IPTV eine zentrale Rolle. Vernetzten Strukturen von Mensch, Medien und Innovationen werden durch das neuartige Messekonzept WEBciety verdeutlicht. Hier wird der Verband mit seinen Mitgliedsunternehmen vertreten sein und viele innovative Ansätze für den Markt vorstellen. Auch hier profitieren die meist mittelständischen Unternehmen im Verband von den hervorragenden Konditionen und zusätzlichen Benefits die eine Mitgliedschaft mit sich bringt.

 

Berlin, den 21. Januar 2009

Ein zentrales Thema der diesjährigen CeBIT sind Technologielösungen für IPTV. Der Deutsche IPTV ist mit einem Gemeinschaftsstand auf der weltgrößten Computermesse dabei. Vernetzten Strukturen von Mensch, Medien und Innovationen werden durch das neuartige Messekonzept WEBciety verdeutlicht. In der WEBCiety Halle wird der Verband mit seinen Mitgliedsunternehmen vertreten sein und viele innovative Ansätze für den Markt vorstellen. Die meist mittelständischen Unternehmen profitieren im Verband von den hervorragenden Konditionen und zusätzlichen Benefits die eine Mitgliedschaft mit sich bringt.

Der Deutsche IPTV Verband e.V. ist ein Zusammenschluss von IPTV Unternehmen und nahm 2008 seine Arbeit auf, um die Interessen von Mitgliedern und Branche zu bündeln und voran zu treiben. Nach Abschluss des Gründungsjahres zählt der Verband nun fast 100 IPTV Unternehmen aus allen Bereichen der IPTV Wertschöpfungskette.

Dazu Alexander Schulz-Heyn, Vorstand des Verbands: „Die Entwicklung des Verbandes ist im letzten Jahr phänomenal gewesen, das ganze hat eine Geschwindigkeit angenommen, die uns selbst überrascht hat und wir nutzen diesen Elan nun, um den Verband weiter wachsen zu lassen und als Sprachrohr einer ganzen Branche zu positionieren. Dafür haben wir auch strukturelle Erweiterungen vorgenommen, die wir in Kürze kommunizieren werden. Wir konnten einmal mehr für unsere Mitglieder günstige Messekonditionen herausarbeiten. So werden wir uns gemeinsam mit unseren Mitgliedern auf der weltgrößten Computermesse in der angesagten WEBciety-Halle präsentieren. Auch hier ist der Run auf die Plätze, die wir zur Verfügung gestellt bekamen, enorm. Insbesondere IPTV Softwarehersteller können sich noch bis Ende Januar um die günstigen Ausstellungskonditionen bewerben.

 

Karlsruhe 2008: TV Komm

Karlsruhe 2008: TV Komm

mit freundlicher Unterstützung der
Landesanstalt für Kommunikation Baden-Württemberg (LFK)
und des Deutschen IPTV Verbandes e.V.

 

Teilnahme: 120 EUR inkl. MwSt.

90 EUR inkl. MwSt. reduzierte Teilnahmegebühr
für Mitglieder des Deutschen IPTV Verbands.

Gebühr enthält Getränke, Get-Together und Videoaufzeichnung. Anmeldung unter http://www.tv-komm.de

Ort: Kongresszentrum, Festplatz 9, 76137 Karlsruhe

„Bewegtbild-Kommunikation im Praxistest“ das ist das Motto der 2. TV Komm., die die Karlsruher Messe- und Kongress-GmbH vom 12.-13. November 2008 in Zusammenarbeit mit der Landesanstalt für Kommunikation Baden-Württemberg im Kongresszentrum Karlsruhe veranstaltet.

Angesprochen werden

· Inhalteanbieter, die eigene TV-Sender aufbauen und insbesondere online verbreiten möchten;

· Unternehmen, die bewegte Bilder für ihre Unternehmens- bzw. Markenkommunikation einsetzen möchten;

· Verlage, die ihre Internetportale um Bewegtbild-Beiträge erweitern wollen und

· Verbände und Vereine, die ihre Botschaft audiovisuell verstärken möchten.

12. November 2008: 14 -18 Uhr

13. November 2008: 10 – 18 Uhr

Teilnahmegebühren: Dauerticket für IPTV-Mitglieder: 90,-

Weitere Informationen und Registrierung unter http://www.tv-komm.deParallel zur TV Komm. 2008 finden die digital creation days statt, der Networking-Event der Digital-Creation-Branche